URSACHEN

Meist sind Viren die Auslöser einer Erkältung

Eine Erkältung ist meist auf eine Infektion mit Viren zurückzuführen, deren Artenvielfalt sehr groß ist. Man schätzt über 200 verschiedene Virenarten, die die typischen Erkältungsbeschwerden auslösen. Daher ist eine Impfung gegen eine Erkältung nicht möglich. In gewisser Weise scheint sich jedoch eine Immunität im Laufe des Lebens aufzubauen, was erklären könnte, warum die Erkältung bei Kindern häufiger auftritt als bei Erwachsenen – das Immunsystem Erwachsener ist sozusagen schon gut geübt.

Die häufigsten Auslöser einer Erkältung sind Rhinoviren. Die Ansteckung erfolgt meist durch Kontakt von Fingern und Händen mit den Schleimhäuten der Augen und der Nase oder des Mundes. Solche Berührungen können im Durchschnitt bis zu 30 Mal pro Stunde, oft vollkommen unbewusst zustande kommen.

Welche Maßnahmen zur Vorbeugung einer Erkältung können Sie treffen?

Eine kostengünstige und simple Maßnahme, die man treffen kann, um einer Erkältung vorzubeugen ist das regelmäßige Händewaschen. Nach einer Bahn- oder Busfahrt, vor dem Kochen oder Essen sollten die Finger und Handflächen gereinigt und so von Viren befreit werden. Außerdem macht es Sinn, Wasserschalen oder feuchte Handtücher (regelmäßig auswechseln) auf den Heizkörper zu legen. So wird die Luftfeuchtigkeit erhöht und Ihre Schleimhäute sind weniger empfindlich. Hat es Sie dennoch erwischt, heißt es handeln: Erfahren Sie hier mehr über Möglichkeiten zur Linderung von Erkältungssymptomen.

Verlauf

Verlauf einer Erkältung

Die Zeit, die vom Anstecken mit dem Virus bis zum Ausbrechen der Erkältung verstreicht, beträgt etwa ein bis zwei Tage und wird als Inkubationszeit bezeichnet. Der Virus befällt die Schleimhäute der oberen Atemwege, vermehrt sich und beeinträchtigt dadurch deren\ Funktion. Dies ruft das Immunsystem auf den Plan: Eine Entzündungsreaktion wird ausgelöst, die die unangenehmen Erkältungsbeschwerden verursacht.
Die Erkältung nimmt oft einen typischen Verlauf. Die ersten Symptome sind meist Halsschmerzen, gefolgt von Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen. Begleitet sein können sie durch eine erhöhte Körpertemperatur oder Fieber. Zuletzt schließt sich hin und wieder auch ein Husten an.

So verläuft eine Erkältung bzw. ein grippaler Infekt typischerweise:

FIEBER

Fieber im Rahmen einer Erkältung

Von einer erhöhten Temperatur spricht man, wenn die Körpertemperatur 37,5°C übersteigt. Fieber wird hier oftmals synonym verwendet, jedoch bezeichnet man eigentlich erst eine Körpertemperatur von über 38,5°C als Fieber.

Der Anstieg der Körpertemperatur ist grundsätzlich ein wichtiges Instrument des Immunsystems: Immunzellen arbeiten bei erhöhter Temperatur oder Fieber nämlich besonders gut, während die Virenvermehrung gleichzeitig erschwert wird.

Erhöhte Temperatur oder Fieber tritt zumeist nur kurz und zu Beginn der Erkältung auf und äußert sich durch leichtes Frösteln und eine berührungsempfindliche Haut. Sowohl Fieber als auch eine erhöhte Temperatur sorgen für ein ausgeprägtes Schlappheitsgefühl. Das heißt das Fieber schlaucht den Körper und man verliert über die Haut viel Flüssigkeit. Daher muss man ausreichend trinken. Wenn Fieber das Immunsystem einmal ausreichend in Schwung gebracht hat, ist es nicht mehr vonnöten und kann gesenkt werden.

SCHNUPFEN

Warum haben wir Schnupfen?

Schnupfen ist mit Sicherheit eines der unangenehmsten Erkältungssymptome: Durch die verstopfte Nase bekommt man schlecht Luft, die Nase ist Wund durch das ständige Naseputzen und zu allem Überfluss schläft man häufig schlechter.

Beim Schnupfen handelt es sich um eine Entzündung der Nasenschleimhäute und oft auch der Nasennebenhöhlen. Er beginnt meist 3 Tage nach der Virusinfektion und hält etwa eine Woche an. Die eingedrungenen Erkältungsviren haben in diesem Fall das Immunsystem alarmiert und schnell wird ein aggressiver Schleim gebildet, der die Viren umhüllen und unschädlich machen soll: Die Nase läuft. Zudem schwellen die Nasenschleimhäute an und es kommt zur altbekannten „verstopften Nase“.

Oft leidet man neben einer verstopften Nase gleichzeitig auch unter erkältungsbedingten Schmerzen (wie zum Beispiel Hals-, Kopf, Gliederschmerzen) oder Fieber. In diesem Fall macht es Sinn, die Beschwerden mit einem Mittel wie BoxaGrippal® zu bekämpfen. BoxaGrippal® sorgt für ein Abschwellen der Nasenschleimhaut, lindert die erkältungsbedingten Schmerzen und senkt das Fieber - so fühlen Sie sich wieder besser.

Wenn Sie ausschließlich unter Schnupfen leiden, helfen abschwellende Nasensprays wie Rhinospray® plus. Das Besondere an Rhinospray® plus: Die enthaltenen ätherischen Öle erzeugen zudem ein angenehmes Frischegefühl.

KOPF- UND GLIEDERSCHMERZEN

Kopf- und Gliederschmerzen bei Erkältung

Wer kennt es nicht? Wenn einen die Erkältung so richtig erwischt hat, leidet man zusätzlich zum ohnehin schon unangenehmen Schnupfen häufig auch noch unter Kopf- und Gliederschmerzen. Doch warum ist das so? Das oft beschriebene Druckgefühl, das unangenehme Pochen und auch der stirnseitige Schmerz entstehen meist dadurch, dass entzündlicher Schleim, der sich in den Nasennebenhöhlen ansammelt, nicht mehr abfließen kann. Zudem verteilen sich Entzündungsbotenstoffe über die Blutbahn im gesamten Körper und können ebenso Kopf- und Gliederschmerzen auslösen.

Treten Schnupfenbeschwerden wie eine verstopfte Nase und Nebenhöhlen zusammen mit Schmerzen auf, macht es Sinn, eine Kombination aus einem schmerzlindernden Wirkstoff mit einem abschwellend wirkenden Wirkstoff einzunehmen, wie zum Beispiel BoxaGrippal®. So lassen sich auf einfache Weise mehrere Symptome gleichzeitig lindern. Besonderes Plus: Das In BoxaGrippal® enthaltende Ibuprofen zeigt zusätzlich zu seiner schmerzlindernden Wirkung auch antientzündliche Eigenschaften, was bei einer Erkältung besonders nützlich ist.

HUSTEN

Husten im Rahmen der Erkältung

Husten tritt während einer Erkältung meist erst dann auf, wenn Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen sowie der Schnupfen bereits abgeklungen sind.

Husten kann überall dort ausgelöst werden, wo sogenannte Hustenrezeptoren vorkommen. Diese Rezeptoren reagieren wie Fühler auf bestimmte Reize und leiten Signale an das Gehirn weiter, das entscheidet, ob ein Husten ausgelöst werden soll oder nicht.

In den oberen Atemwegen sitzen Hustenrezeptoren im Rachen und in besonders großer Zahl auch im Bereich des Kehlkopfes. In den unteren Atemwegen sind viele Hustenrezeptoren in der Luftröhre sowie in den großen Bronchien zu finden.

Die 2 Gesichter des Erkältungshustens

Doch Husten ist nicht gleich Husten: Zunächst leidet man meist für etwa 2-3 Tage unter einem trockenem Reizhusten, der dann in einen verschleimten Husten übergeht, welcher wiederum etwa eine Woche anhält. Danach kann es in der sogenannten Abheilungsphase wieder zu einem trockenen Husten kommen, dieser kann sogar mehrere Wochen andauern. Die Unterscheidung der unterschiedlichen Hustenarten ist wichtig, da Husten differenziert behandelt werden muss.

Verschleimter Husten wird mit einem Schleimlöser, wie zum Beispiel Mucosolvan® behandelt. Der zähe entzündliche Schleim in den Bronchien kann so gelöst werden, die Atemwege werden befreit und zugleich vor der Bildung von neuem Hustenschleims geschützt. Ist der Husten trocken, hat er seine Funktion verloren und reizt nur die ohnehin schon empfindlichen Atemwege. Daher kann man mit einem Hustenstiller für Ruhe sorgen.

BEHANDLUNG

Erkältung? Wehren Sie sich!

Erkältungsbeschwerden sind äußerst quälend und können die Lebensqualität sehr beeinträchtigen. Wehren Sie sich gegen die unangenehmen Erkältungssymptome!

Da die Erkältung typischerweise durch Viren ausgelöst wird und eine ursächliche Behandlung nicht zur Verfügung steht, werden Arzneimittel eingesetzt, die die Symptome lindern können und so die Lebensqualität bei einer Erkältung deutlich verbessern.

Bei einer Erkältung gilt es zu beachten, unter welchen Symptomen man leidet:

Sie leiden unter mehreren Symptomen?

Sie leiden unter mehreren Symptomen? Hier eignen sich sogenannte Wirkstoffkombinationen. Sie vereinfachen die Behandlung, da Sie gleichzeitig gegen mehrere Symptome wirken. BoxaGrippal® wirkt beispielsweise gegen verstopfte Nase und Nebenhöhlen bzw. Schnupfen in Verbindung mit erkältungsbedingten Schmerzen (z.B. Hals-, Kopf-, Gliederschmerzen) und Fieber.

Sie haben nur ein Symptom?

Wann sollte ich mit einer Erkältung zum Arzt?

Wenn die Beschwerden nach 5 Tagen trotz Behandlung nicht besser geworden sind oder wenn sie nach 10 Tagen noch nicht vollkommen nachgelassen haben, sollte man den Arzt aufsuchen, damit er eine weiterführende Untersuchung vornehmen kann.

Darüber hinaus sollten Sie den Arzt aufsuchen, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft:

- Atemnot bei Belastung
- Schmerzen beim Atmen
- Über 39°C Fieber
- Allergiker
- Verdacht auf arzneimittelbedingten Husten
- eitriger oder blutiger Auswurf
- trockener Husten, der länger als 2-3 Wochen anhält
- Verdacht auf Grippe

Machen Sie hier den Test, ob es sich bei Ihnen eher um eine Erkältung oder eher um eine Grippe handeln könnte.

ERKÄLTUNG VS. GRIPPE

Erkältung oder Grippe: Was sind die Unterschiede?

Grippaler Infekt und Grippe klingen nicht nur sehr ähnlich, sie äußern sich auch durch ähnliche Symptome. In Geschwindigkeit und Heftigkeit ihres Auftretens zeigen sie aber große Unterschiede.

Woran erkennen Sie eine Erkältung?

Der grippale Infekt, im Volksmund auch Erkältung genannt, beginnt im Unterschied zu einer Grippe schleichend und zeigt meistens einen typischen Verlauf. Die Symptome treten bei einem grippalen Infekt in einer bestimmtem Abfolge nacheinander auf: Es beginnt mit Halsschmerzen, gefolgt von Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, ggf. begleitet durch Fieber und zeitverzögert tritt oft noch Husten auf.

Was ist typisch bei einer Grippe?

Die Grippe, auch Influenza genannt, beginnt hingegen plötzlich und Symptome wie Kopf-, Muskel-, Gelenkschmerzen und starker trockener Husten zeigen sich gleichzeitig und in starker Ausprägung. Die Symptome halten zudem länger als bei einer einfachen Erkältung üblich an. Fieber bzw. eine Körpertemperatur über 38,5°C ist typisch für eine Grippe und kann ebenfalls über mehrere Tage fortdauern, oft begleitet durch Schüttelfrost und einem starken Erschöpfungsgefühl. Ein weiterer Unterschied zu einem grippalen Infekt sind Symptome wie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall. Mit einer jährlichen Grippeschutzimpfung kann man das Risiko, an einer Grippe zu erkranken, minimieren. Daher wird sie bestimmten Risikogruppen empfohlen.